Sensordaten erzeugen größtes Datenvolumen im Netz – neue Businessmöglichkeiten

Unmengen an Daten werden von Sensoren erzeugt – beispielsweise in Autos, in Maschinen und Geräten, auf der Straße, in Smartphones. Sie sind in der Regel mit dem Internet verbunden und speichern ihre Daten in der Cloud. Das Internet der Dinge entwickelt sich rasant!

Das digitale Universum dehnt sich weit schneller aus, als wir bisher angenommen haben. Der EMC Digital Universe-Studie zufolge verdoppelt es sich alle zwei Jahre! Das Institut IDC hat die jährlich produzierte Datenmenge analysiert und zeigt auf, dass das Digitale Universum letztes Jahr ca. 4,4 Trillionen Gigabyte groß war und sich bis 2020 auf 44 Trillionen GB verzehnfachen wird.

Smartphones mit hochauflösenden Kameras oder Fitness-Apps, die 24 Stunden lang Bewegungs- und Vitalwerte aufzeichnen, belegen Speicher in ungeahnten Dimensionen. Personen erzeugen zwei Drittel des prognostizierten Speicherbedarfs.
Das Internet der Dinge birgt große Herausforderungen für die IT-Organisation hinsichtlich Menge und Geschwindigkeit der zu verarbeitenden Daten. Im Fokus steht vor allem die Möglichkeit, mithilfe der Daten neue Wege zu beschreiten.

85 Prozent des Speichervolumens liegen in der Verantwortung von Unternehmen. Wurden früher Präsentationen am Ende einer Konferenz als Handouts zur Verfügung gestellt, reicht heute schon lange der Download-Link nicht mehr aus. Die präsentierten Folien werden mit Smartphone oder Tablet abfotografiert, in die Cloud-Anwendung hochgeladen und erst nach Wochen – wenn überhaupt – vom Smartphone wieder gelöscht.

Diese Fakten eröffnen neue Businessmodelle für Unternehmen, wie zum Beispiel:

  • Neue Geschäftsmodelle: Das Internet der Dinge wird den Unternehmen helfen, neue Mehrwerte für ihre Kunden zu erzeugen, schneller und genauer die Markterfordernisse zu erkennen sowie besser auf Kundenbedürfnisse zu reagieren.
  • Verbreiterung der Einnahmequellen: Unternehmen können neue Dienstleistungen, basierend auf ihren traditionellen Produkten, anbieten. Beispielsweise können Hersteller von Getränkeautomaten automatisch ein sensor-gesteuertes Bestandsmanagement für den Anbieter der Getränke mitliefern.
  • Globale Sichtbarkeit: Es wird künftig für Unternehmen leichter, über die Unternehmensgrenzen hinaus zu blicken und die Effektivität und Effizienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu messen.

In dem Moment, in dem Unternehmen sich für diese Form des Business entscheiden, werden sie erkennen, dass die Schlüsseltechnologie, um die genannten Ziele erreichen zu können, die sogenannte Dritte Plattform ist.
Cloud, Security, Data Analytics und Mobility sind die Eckpfeiler dieser Architektur.