Schwarmintelligenz erfolgreich nutzen

So lassen sich Wissen und Informationen teilen und Entscheidungen gemeinsam treffen

„Ich bin der Chef! Und ich weiß, wo’s lang geht.“ So denken leider immer noch viele Führungskräfte in deutschen Unternehmen. Entscheidungen drücken sie dann in bewährter Manier von oben nach unten durch. Dabei entscheidet öfter der Bauch als der Kopf – was auch kein Wunder ist. Denn um den Überblick über alle Fakten zu behalten und den Teufel im Detail zu entdecken, ist das Know-How und die Expertise der Mehrheit der Mitarbeiter gefragt – sozusagen unternehmensinternes „Crowdsourcing“.

Erfolgreiche Unternehmen machen vor, wie das geht. Sie organisieren sich meist in nicht-hierarchischen Strukturen und binden möglichst viele Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse ein. So etablieren sie eine Kultur der offenen Zusammenarbeit. Um gemeinsame und dennoch schnelle Entscheidungen treffen zu können, müssen den involvierten Personen Daten und Informationen häufig umgehend zur Verfügung stehen. Damit Kollegen tatsächlich Zugang zu diesem Wissen haben und an Entscheidungen überhaupt teilnehmen können, benötigen sie bestimmte Werkzeuge, die ihnen dabei helfen.

Hier stellt sich die Frage, wie sich die Unternehmenskultur so verändern lässt, damit mehr Personen in die Entscheidungsfindung einbezogen werden:

•             Führungskräfte sollten diesen Ansatz unterstützen: Sie müssen bereit sein, einen Teil ihrer Macht abzugeben und die Entscheidungsfindung auf verschiedenen, lokalen Ebenen zuzulassen. Zudem ist es Aufgabe des Managements, die technischen Voraussetzungen zu schaffen und Lösungen für den Wissens- und Informationsaustausch, zur Analyse der dabei anfallenden Daten und für Kollaboration zur Verfügung zu stellen.

•             Mitarbeiter auf allen Ebenen einer Organisation sollten Verantwortung übernehmen. Damit sich das alle zutrauen, benötigen sie unter anderem die passenden Werkzeuge. Sind die Lösungen einfach zu handhaben, zeigen sich Mitarbeiter motiviert und inspiriert, selbst in die Welt der Datenanalyse einzutauchen. Idealerweise lassen sich die Ergebnisse mit diesen Tools auch leicht visualisieren und mit Kollegen und Chefs teilen. So entsteht ein Fluss von Daten und Informationen im Unternehmen, der als Entscheidungsgrundlage dient.

•             Setzen Firmen auf App-Modelle bei der Auswahl dieser Lösungen, bietet dies Vorteile für Mitarbeiter und Firma. QlikView Apps beispielsweise erlauben das Zurückschreiben von Daten nicht. Somit besteht nicht die Gefahr, dass die Quelldaten manipuliert  werden. Die „zentrale Wahrheit“ bleibt bestehen und trotzdem hat der Mitarbeiter die Möglichkeit, innerhalb der App die Zahlen beliebig zu bearbeiten und Simulationen durchzuführen. Unter diesen Voraussetzungen fällt es einerseits Unternehmen leichter, eine offenere Kultur zu pflegen. Kollegen brauchen sich andererseits nicht vor mehr Verantwortung zu fürchten.

Es empfiehlt sich für den Veränderungsprozess mit kleinen Self-Service-BI-Applikationen zu starten, die innerhalb einer Abteilung oder sogar Arbeitsgruppe schnell Ergebnisse liefern. „Ist der Groschen erst einmal gefallen, gibt es kein Zurück mehr von einer faktenbasierten und an Kollaboration orientierten Entscheidungskultur. Davon profitieren alle: Dem Unternehmen beschert eine breite Basis an Beteiligten bessere Entscheidungen. Eine Belegschaft, der mehr Verantwortung zugetraut und übertragen wird, zeigt sich engagierter und zufriedener mit dem Arbeitsplatz“, ist sich Wolfgang Kobek RVP Southern Europe & Managing Director D/A/CH von QlikTech sicher.

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