Never change a running system? Blödsinn! Fit machen für MOBILE

Mobilität ist keine Eintagsfliege, sondern zunehmend fixer Bestandteil unseres Lebens. Unternehmen verkaufen Produkte an mobile Kunden, sie stehen mobilen Bedürfnissen gegenüber und es ist höchste Zeit diesen punkto Angebot, Service und Kommunikation gerecht zu werden. Das Motto „Never change a running system“ hat in Anbetracht der vielfältigen neuen mobilen Möglichkeiten ausgedient, denn diese haben die mögliche Markenführung drastisch verändert.

Die simple Frage lautet: Wie kann ich den mobilen Kanal für meine Marke sinnvoll nutzen?
Markenführung geschieht über diverse Kanäle. Der mobile Weg ist zweifelsfrei jener, der über die höchste Steigerungsrate der letzten Jahre verfügt. Nach einer Phase des „Herumexperimentierens“ sind wir auf einem Niveau angelangt, dass dem Anspruch auf Interaktion seitens des Kunden gerecht wird. Denn das unterscheidet die Markenführung von damals von der heutigen: Mehrwegkommunikation, Partizipation und Vernetzung. Darauf setzen wir. Und auch hinsichtlich der Nutzenmessung sind wir weitergekommen und erfreuen uns über hohe Responseraten. Und noch eine Tendenz setzt sich durch: Die Unternehmen setzen Mobile nicht mehr nur als einmaligen Schnellschuss ein sondern nachhaltig mit durchgängig geplanten und wiederkehrenden Aktionen.

Potenzial ist enorm
Hält man sich an das magische Dreieck CONVENIENCE, BENEFIT und FIT ist großes Potenzial vorhanden. An Reichweite mangelt es nicht, verfügt doch jeder der 8,4 Millionen Österreicher über ein oder mehrere Mobiltelefone. Zudem ist laut einer aktuellen Studie der MMA Austria die Nutzung von Smartphones vom letzten Jahr um ein Viertel gestiegen und liegt jetzt in Österreich bei 56 Prozent. Eine ideale Spielwiese, die Raum lässt für innovative Projekte. Bei allem Enthusiasmus dürfen wir nicht vergessen, dass es aber auch noch eine Zielgruppe gibt, die (noch) nicht über ein entsprechendes Endgerät verfügt. Das sind die Gründe, wieso wir derzeit auch noch auf die altbewährte SMS als breites Kommunikationsmedium setzen. Ihre Einfachheit beweist sich insbesondere in der Kommunikation mit heterogenen Zielgruppen.

Mobile Markenführung für Jedermann?
Nein. Als seriöser Anbieter wissen wir, wo eine Einbindung Sinn macht und wo nicht. Bei der mobilen Markenführung geht es darum, via Mobile einen neuen Servicegedanken einzubringen und nicht ein „kleiner“ Abklatsch beispielsweise einer TV-Werbung zu sein.
Erinnern wir uns an das oben eingeführte magische Dreieck:

1.FIT – Was passt zur Marke? Welche Zielgruppe erreiche ich wie?
2.BENEFIT – Welchen mobilen Nutzen kann meine Marke bringen?
3.CONVENIENCE: Wie einfach und komfortable ist mein mobiles Angebot?

Eine Kampagne aus dem IQ mobile-Repertoire verdeutlicht es: Ein „Wiederholungstäter“, der mobile Markenführung als ideale Ergänzung zur klassischen Werbung sieht, ist IKEA. Vor allem im CRM-Bereich des IKEA FAMILY Clubs, einem der größten Kundenclubs Österreichs. 2010 wurde eine erste Gutscheinaktion abgetestet und im Frühjahr 2011 ein SMS-Reminder-Service eingerichtet, der FAMILY Club Mitglieder an aktuelle Angebote erinnert. Da IKEA auch mit Einrichtungshäusern in Rumänien, Slowakei und Ungarn vertreten ist wurden die Nachrichten auch dort in Landessprache versandt. Im Sommer 2011 kamen zusätzlich mobile Internetseiten und Videos bei Werbekampagnen hinzu welche dem Kunden weiterführende Informationen zum „Abgedruckten“, beispielsweise in Direct Mails geben.

IKEA weiß wie’s geht. Das Unternehmen liefert einen mobilen Service, der zur Marke passt und relevant ist. Die Kampagne passt zur Marke, wir haben eine optimale Anbindung an die Marke und der echte Nutzen der Anwendung ist gegeben.

Mehr zur mobilen Welt finden Sie laufend auf www.iq-mobile.at sowie bei meinem Vortrag „Mobile Markenführung – vom Einzelkiller zum Serientäter“ auf dem Online Marketing Congress in Baden, 20. März 2012.