Mobiles Arbeiten: Work is not a place

Ein Arbeitsalltag ohne Smartphone, Tablet und Ultrabook ist bereits heute für die viele Arbeitnehmer ein nicht vorstellbarer Gedanke. Heutige Berufseinsteiger, die mit der modernen Technik aufgewachsen sind, auch Digital Natives genannt, setzen geradezu eine IT-Infrastruktur seitens des Arbeitgebers voraus, die einen mobilen Zugriff auf alle modernen Kommunikationskanäle ermöglicht. Mitarbeitermobilität wird deshalb immer mehr gefördert. Unternehmen setzen dabei auf Lösungen, durch die Arbeitnehmer jederzeit und von jedem Ort aus, teilweise mit ihren eigenen mobilen Endgeräten Zugriff auf die geschäftliche Infrastruktur haben. Diese neugewonnene Unabhängigkeit fördert das Entstehen neuer Arbeitsmodelle, die es Arbeitgebern ermöglicht, ihren Mitarbeitern deutlich mehr Freiheiten bei der Wahl des Arbeitsortes oder der Arbeitszeiten einzuräumen. Dies führt auf Mitarbeiterseite zu mehr Zufriedenheit im Job, gesteigerter Produktivität und weniger Stress. Auf Unternehmensseite kann dieser Ansatz mittelfristig die IT-Kosten senken: Citrix konnte beispielsweise nur drei Jahre nach der Implementierung eines eigenen BYOD (Bring Your Own Device)-Programms die IT-Kosten weltweit um 20 Prozent reduzieren, bei dem die Mitarbeiter ihre Geräte privat erwerben und eigenständig warten und pflegen. Viele andere Unternehmen sind der gleichen Ansicht und sprechen sich für Mobiles Arbeiten aus. Das belegt auch eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Vanson Bourne unter 1.100 IT-Verantwortlichen in insgesamt elf Ländern: Firmenverantwortliche gehen davon aus, dass es schon 2020 im weltweiten Durschnitt nur noch 6,7 Schreibtische für zehn Mitarbeiter geben wird. Der Rest arbeitet dann mobil von unterwegs oder zuhause. Bereits heute nutzen Mitarbeiter im Schnitt 4,35 unterschiedliche Devices – vom PC bis zum Smartphone – wie dieselbe Befragung ergab. Arbeit ist dadurch immer weniger ein Synonym für das physische Büro.
Mobiles Arbeiten geht auch sicher
Dem Problem der Datensicherheit, das vielen Unternehmen noch Kopfschmerzen bereitet, kann durch eine Zentralisierung der IT-Ressourcen und dem Aufstellen zentraler Unternehmensregeln im Bezug auf mobiles Arbeiten begegnet werden. Eine umfassende Enterprise Mobility Strategie aus Virtualisierungs-, Cloud Computing- und Netzwerk-Lösungen gibt der IT die Kontrolle über Unternehmensdaten, ohne die Mitarbeiter in ihrer Mobilität einzuschränken. So bleiben sämtliche Unternehmensdaten in der Firma – selbst im Falle eines Geräte-Diebstahls oder Verlustes können diese einfach und zentral gebockt oder gelöscht werden. Gleichzeitig finde die Anwender alle arbeitsrelevanten Daten automatisch auf jedem Endgerät vor, die sie für die Arbeit brauchen. Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern senkt auch den Administrationsaufwand sichtlich. Eine gut durchdachte Enterprise Mobility-Strategie, eine Kombination als zentral gemanagter IT-Infrastruktur und Mitarbeiter-Individualität, steigert die Produktivität bei gleichzeitiger Kostenreduzierung und trägt den Wünschen aktueller Arbeits-Entwicklungen Rechnung.