Lizenzmanagement bleibt 2016 weiterhin aktuelles Thema

Den Kopf in den Sand zu stecken war noch nie eine gute Strategie, mit vermeintlich unangenehmen Herausforderungen umzugehen. Lizenzmanagement ist für Unternehmen eine unverzichtbare Übung, Transparenz über erworbene Software und deren Einsatz zu schaffen. Verantwortliche Personen scheuen dennoch viel zu oft davor, sich dieser Pflicht effektiv zu stellen. Immer wieder frage ich mich, warum dem so ist. Warum ist dieses Thema bei so vielen Unternehmen „eine Leiche im Keller“? Es wird unter den Teppich gekehrt und ignoriert. Manchmal aber auch mit mehr als halbherzigen Ansätzen scheinbar angegangen, um das eigene Gewissen zu beruhigen. Aktionäre und Inhaber werden im Glauben gelassen, man kümmere sich darum. Doch bei genauer Analyse dessen, was man tut und welche Ergebnisse erzielt werden, wird schnell deutlich, dass man es genauso gut auch sein lassen könnte.

Dabei müssen sich jetzt zunehmend viele Unternehmen zusätzlich zu den bisherigen Anforderungen im Lizenzmanagement auch Gedanken über das Lizenzmanagement für Mobile- und SaaS-Applikationen machen. Die Komplexität steigt, die Gefahr eines Lizenzaudits und der damit einhergehenden finanziellen und Image-Risiken sind ungemindert hoch.

IT-Verantwortliche, die bislang noch darauf gehofft hatten, dass dieser Kelch an ihnen vorüber gehen würde, müssen spätestens jetzt einsehen, dass ein korrektes Lizenzmanagement unvermeidbar ist. Vor allem jetzt, in der Cloud- und Mobile-Ära, die die Komplexität des Themas noch verstärkt, muss mit den finanziellen Ressourcen des Unternehmens wirtschaftlich umgegangen werden. Denn Kosten für Software sind immer ein signifikantes Element in den Aufwendungen. Unterlizenzierung birgt nicht nur finanzielle Risiken, sondern kommt auch einer gravierenden Geldverschwendung gleich. Lizenzen, die nicht rechtzeitig erworben wurden, müssen zu sehr schlechten Konditionen nachgekauft werden. Nicht genutzte Software führt zu Anschaffungen, die völlig unnötig sind und vertraglichen Zahlungen, die eingespart werden könnten.

„Gartner Research hat vor kurzem die Top-10-Liste der auditierenden Hersteller aktualisiert. Google ist als Neueinsteiger auf Position 9. Das ist ein klares Indiz dafür, dass es auch in der Cloud Fallstricke und finanzielle Risiken gibt, ganz zu schweigen von den unnötigen Kosten“, erklärt Torsten Boch, Senior Product Manager bei Matrix42. „Lizenzmanagement bleibt daher auch 2016 weiterhin eines unserer Hauptthemen. Die Nachfrage nach Beratung und Lösungen ist ungebremst hoch. Die Verunsicherung in den Unternehmen kann nur durch holistisch ausgerichtete Tools und prozessorientierte Lösungen verringert werden.“

Unternehmen sei also geraten das Thema endlich nachhaltig und zielorientiert anzugehen und umzusetzen. Sie wollen doch den Sieg über die Kostenverschwendung mit Software, oder nicht? Suchen Sie nach Personen, die die erforderlichen „Soft Skills“ und grundlegendes Know-how mitbringen! Unterstützen Sie diese „Block Buster“ mit einem transparenten Mandat, werben Sie um Unterstützung – nein, fordern Sie die Unterstützung von allen Personen im Unternehmen ein!

Kümmern Sie sich aktiv um den Fortschritt! Lizenzmanagement ist kein Selbstläufer. Nichts, was sich lohnt, kommt von alleine.

Machen Sie Lizenzmanagement zur Chefsache!