KMU rüsten sich für digitale Transformation

2016 stand ganz im Zeichen der voranschreitenden Digitalisierung. Alle Unternehmen – unabhängig von Branche und Größe – bereiten sich auf die digitale Transformation ihres Business vor. Auch die meisten kleinen und mittleren Betriebe haben die damit verbundenen Chancen erkannt, etwa um den Automatisierungsgrad ihrer Produktions- oder Arbeitsabläufe zu erhöhen und Geschäftsprozesse zu mobilisieren.

Mehr Effizienz und weniger Kosten für KMU

Die rasche Etablierung des Cloud Computings hat zu einer „Demokratisierung der IT“ geführt. Als Folge dessen können heute auch KMU auf hochwertige Technologien und Anwendungen zugreifen, die zuvor aus Kostengründen nur großen Unternehmen und Konzernen vorbehalten waren – etwa cloudbasierte as-a-Service-Angebote in den Bereichen Enterprise Resource Planning (ERP) oder Customer Relationship Management (CRM). Immer mehr Mittelständler machen sich die Vorteile des Outsourcings zunutze, um effizienter und kostengünstiger zu arbeiten. Wer seine IT-Infrastruktur auslagert, profitiert nicht nur vom technischen Know-how des professionellen IT-Dienstleisters, sondern auch von dessen ausgeklügelter Security-Strategie. Neben der Konzentration auf das Kerngeschäft ermöglicht Outsourcing somit mehr Sicherheit, Flexibilität und eine schnellere Reaktionsfähigkeit auf sich ändernde Kundenanforderungen. Angesichts der immer stärkeren Vernetzung – Stichwort Internet of Things – und den dabei entstehenden enormen Datenvolumina wird dabei auch die Nachfrage nach leistungsstarken In-Memory-Plattformen steigen. Bereits heute werden sie in vielen Unternehmen eingesetzt, um den exponentiell anwachsenden Datenmengen beizukommen. Mithilfe intelligenter Analytics-Lösungen werden wertvolle Erkenntnisse gewonnen und in einen echten Mehrwert für das eigene Business umgewandelt.

Auf dem Weg zu Industrie 4.0

Insgesamt haben die vergangenen Jahre gezeigt, dass KMU aufgrund ihrer Größe wesentlich flexibler agieren und rascher auf neue Technologien umsteigen können als große Unternehmen. Damit der Wandel hin zu einem intelligent vernetzten und flexibel agierenden Betrieb gelingt, genügt es jedoch auf Dauer nicht, lediglich einzelne Bereiche und Abläufe zu digitalisieren. Vielmehr wird es darauf ankommen, diese „digitalen Inseln“ entlang der gesamten Wertschöpfungsketten intelligent miteinander zu vernetzen. Was vielen Unternehmen gegenwärtig noch fehlt, ist ein ganzheitliches und zukunftsfähiges Gesamtkonzept für den Übergang zu Industrie 4.0. Aus diesem Grund wird die Nachfrage nach professionellen Beratungsleistungen und maßgeschneiderten Lösungen in den kommenden Jahren weiter ansteigen. Die IT-Dienstleistungsbranche ist gefragter denn je, heimische Unternehmen dabei zu unterstützen, eine nachhaltige Digital-Strategie zu entwickeln und ihr Entwicklungspotenzial in Richtung Industrie 4.0 voll auszuschöpfen.