Innovation – ein vielschichtiges Thema

Der Ruf nach Innovation ist lauter denn je, denn der Kampf um Marktanteile in Zeiten einer schwachen Wirtschaftslage wird immer härter und in einem schnelllebigen Markt wie der IKT kann ein Marktführer von heute durchaus zu einem Sanierungsfall von morgen werden, wenn wesentliche Marktveränderungen nicht oder zu spät erkannt werden.

Kein Wunder also dass Innovationsmanagement ein wichtiges Buzzword geworden ist und neben Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein, auch von so manch einem Unternehmen als eine neue Art von „Gütesiegel“  verwendet wird. Wenn man hinter die Kulissen sieht gibt es unterschiedliche Zugänge wie Betriebe Innovation definieren und entsprechend zu organisieren versuchen.

Der technologische Ansatz
Dies ist wohl der klassische Ansatz in der ITK Branche die naturgemäß sehr technologiegetrieben ist. Es wird ein klarer Fokus auf die Technik gelegt und mit Hilfe von eigener Marktbeobachtung und der Trendanalysen hochrangiger Beratungsunternehmen und Marktanalysten/-forscher die relevanten Technologien identifiziert und entsprechend die Unternehmensstrategie bzw. Entwicklungsschwerpunkte darauf ausgerichtet.

Der prozessorientierte Ansatz
Hier kann die Innovation in vielen Bereichen liegen. Interne Prozesse können optimiert werden um möglichst kosteneffizient und/oder kundennah zu agieren. Neue Prozesse können geschaffen werden um Ideen von Mitarbeitern oder anderen Communities sinnvoll zu sammeln, zu begutachten und zu selektieren. Die Interessantesten werden dann mit einem Business Case hinterlegt und können eventuell zu großen, auch wirtschaftlich erfolgreichen, Innovationen für das Unternehmen werden.

Der kulturelle Ansatz
Dies ist aus meiner Sicht der Schwierigste, aber auch der lohnendste Ansatz. Denn eine Kultur einzuführen in der man schlicht und einfach Innovation zulässt, hat viel mit Vertrauen auf sowie Wertschätzung und Freiraum für die MitarbeiterInnen zu tun.

Klaus Woltron, ein erfahrener Spitzenmanager der sich auf die Förderung junger innovativer Firmen spezialisiert hat, hat aus seiner Praxis heraus folgenden Zugang: „Die Kunst – nicht die Wissenschaft – besteht darin, die Menschen zu verstehen und ihnen Ziele, Regeln und eine berechenbare Umwelt zu vermitteln, in der sie gemeinsame Interessen in einer Weise erreichen können, in der sich auch ihre ureigenen Wünsche und Egoismen wiederfinden“.

Leider gibt es für die Umsetzung kein Patent-Rezept und so muss jedes Unternehmen für sich herausfinden wie es hier am besten vorgeht. Die MitarbeiterInnen als größten Mehrwert des Unternehmens zu erkennen und danach zu handeln ist aber die Grundvoraussetzung. Sei es durch flexiblere Arbeitsmodelle die auf die jeweilige Lebenssituation Rücksicht nehmen, sinnvolles Generation Management welches eine Balance und ein Miteinander von jungen und erfahrenen MitarbeiterInnen ermöglicht oder transparente, ehrliche und wertschätzende Kommunikation zwischen den Hierarchieebenen – die Toolbox ist umfangreich, die richtige Auswahl und den richtigen Mix zu finden die hohe Kunst.

Über The Expertspool
„The Expertspool Personalservice GmbH“ –  ein auf den  IKT-Markt spezialisierter Personaldienstleister – wurde 2011 von den beiden IKT-Managern Mag. Manuela Klier und Ing. Christian Studeny MBA gegründet. Gemäß dem Unternehmens-Leitsatz „Get the perfect match“ überlässt und vermittelt The Expertspool IKT-Experten und Interims-Manager.
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