Finanz-Zahlensalat? 7 Tipps für KMU und Start-Ups

Sie leiten einen Klein- oder Mittelbetrieb? Wie alle Unternehmer und Unternehmerinnen haben Sie ein klares Ziel: mit dem Unternehmen erfolgreich wirtschaften und das Unternehmen weiter entwickeln! Ihre gesamte Energie fließt daher in die Projekte bzw. Aufträge. Die tägliche Arbeit an ihren Kundenaufträgen ist zentral für den Unternehmenserfolg. Aber nicht alles, was wir im und für das Unternehmen machen, unterstützt unsere wirtschaftlichen Ziele in gleichem Umfang: Der Tag wird oft zu kurz, um alles gut und zeitgerecht abzuwickeln und neue Aufträge zu gewinnen. Und es gibt Produkte und Projekte mit guter oder schlechter Rendite, günstiger oder ungünstiger Kostenstruktur.

Unternehmensentwicklung im Griff haben

Wie sollen also KMU effizient und frühzeitig erkennen, ob etwas in eine falsche Richtung läuft. Wie und mit wenig Zeitaufwand die Unternehmensentwicklung in den einzelnen Bereichen überblicken?

Informationen dazu liefern Zahlen aus der Buchhaltung oder Listen vom Steuerberater. Aufwändig zu lesen, sehr unübersichtlich – ein Zahlensalat! Welchen Beitrag leisten unsere unternehmerischen Aktivitäten zum Unternehmenserfolg wirklich? Dabei helfen folgende Fragestellungen:

  1. Ist die Umsatzentwicklung entsprechend unseren Erwartungen? Im Vergleich zum Vorjahr? Im Vergleich zum Plan?
  2. Wie ist die Kostenentwicklung in den einzelnen Bereichen wie zum Beispiel Dienstleistungen, Produktbereiche, oder Standorte?
  3. Wie ist die Ertragsentwicklung meiner einzelnen Angebotsbereiche? Welche Angebote bringen den besten Ertrag? Tragen also zur Zielerreichung am besten bei?
  4. Wie entwickeln sich meine Bestandskunden? Wie meine Neukunden?
  5. Sine meine Mitarbeiter/-innen       kompetent und engagiert? Welche meiner Mitarbeiter unterstützen das Unternehmensziel am besten?
  6. Wie ist die Umsatz- und Ertragsentwicklung meiner einzelnen Projekte und Aufträge?
  7. Kenne ich die Ursachen für die gute bzw. schlechte Entwicklung?

Mangelhaftes Controlling gefährdet KMU-Betrieb

Oft geht die Analyse im Tagesgeschäft unter – was bleibt ist das Bauchgefühl. Das mag für den einen oder anderen gut gehen, generell ist es jedoch keine gute Empfehlung. Ein Blick auf die Insolvenzstatistik bringt Ernüchterung: Lt. WKO wurden 2015 in Österreich mehr als 5.000 neue Insolvenzen angemeldet. Lt. KSV beruhen mehr als 71 % der Insolvenzen auf Managementfehlern, wie innerbetriebliche Fahrlässigkeit, nicht erkannte Fehlentwicklungen, nicht erfolgte Korrekturmaßnahmen. Sich zu sehr nur auf das Gefühl verlassen ist also keine gute Idee. Oft täuscht der subjektive Blick.

Und: Je kleiner das Unternehmen, desto direkter schlagen individuelle Fehler durch. Umso wichtiger ist es, dass ich meine Zielerreichung regelmäßig überprüfe um rechtzeitig Abweichungen erkennen und reagieren zu können.

Abhilfe schafft beispielsweise eine individuell auf mein Unternehmen abgestimmte Web Business Scorecard (WebBSC), welche auf Knopfdruck, ohne viel Zeitaufwand, kostengünstig die gewünschten aussagekräftigen Übersichten liefert. Am PC, am Tablet oder unterwegs via Smartphone.