e-Government: Datenpotential besser ausschöpfen

Noch geben Behörden Daten oft manuell ein und viele Akten werden weiterhin auf Papier geführt. Zentrale Aufgaben der Informationsverarbeitung und Entscheidungsfindung werden jedoch zunehmend automatisiert, um Anträge, Rechnungen, Genehmigungen schneller und in größerer Masse bearbeiten zu können. Europas öffentlicher Sektor muss den Ausbau seiner Online-Dienstleistungen spürbar beschleunigen, um die Erwartungen der Bürger und Unternehmen an digitale Verwaltungsdienste zu erfüllen. Dies fordert auch der aktuelle E-Government-Aktionsplan der EU. Eine Vergleichsstudie zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz bestätigt die Spitzenposition zur e-Government-Nutzung in Österreich.

Österreich ist führend in puncto anwenderorientierter Verwaltung

Der dreizehnte eGovernment Benchmark Report der Europäischen Kommission offenbart etwa eine „digitale Diagonale“, eine Reihe von Ländern vom Süd-Westen in den Nord-Osten Europas, die hier über dem europäischen Durchschnitt liegen. Den größten Entwicklungssprung zeigten Österreich und Estland, während Nutzerzentriertheit in Portugal und Spanien seit 2012 stagniert und die Länder so einige Plätze im Ranking verlieren. Malta bietet als einziges Land in Europa alle seine öffentlichen Services online an.

Österreich und Portugal bieten jeweils 98 Prozent Online-Verfügbarkeit von Verwaltungsservices. Entsprechend sind Österreichs Nutzer mit den E-Government-Angeboten wie HELP.gv.at oder der Handy-Signatur sehr zufrieden: Rund 48 Prozent sind „äußerst zufrieden“ und vergeben die Bestnote häufiger als in der Schweiz (40 Prozent) oder in Deutschland (32 Prozent). Als besonders attraktiv wird die zeitliche Unabhängigkeit angesehen.

Dennoch: Der Sorge um die Datensicherheit ist nicht einfach beizukommen. Eine komplett vernetzte Verwaltung erhöht die Angriffsmöglichkeiten. Datenaustausch scheitert oft schon an den unterschiedlichen Verfahren und Berichtswesen – die Datenanalyse mit Excel funktioniert somit nur schwierig.

Digitale Erkenntnisse für ämterübergreifende Analysen

Wieviel effizienter wäre es, jedem für seinen Verantwortungsbereich die Möglichkeit zu geben, Daten zu analysieren und beispielsweise Kosten in Bezug zueinander zu setzen oder zumindest transparent zu machen – im Rahmen eines Policy-basierten Governance Frameworks, mit dem Anwender ihre Analysen auf einer soliden und sicheren Grundlage durchführen und ihre Daten trotzdem flexibel auswerten können. Visuelle Datenanalysen mit Dashboards bieten vollkommen andere Möglichkeiten als eine Excel-Oberfläche. Durch automatisierte Auswertungen sinkt auch das Fehlerrisiko und Optimierungspotentiale werden deutlich.

Business Intelligence in der Verwaltung? Datenpotential mit BI besser ausschöpfen!

Bei verwaltungsinternem Einsatz lässt sich mit intelligenten Auswertungen und modernen BI-Lösungen sehr viel erreichen. Eine laufende Überwachung der Ein- und Auszahlungen liefert Hinweise auf die Wirtschaftlichkeit im Ressourceneinsatz. Oder: Wie zufrieden sind Bürger beispielsweise mit der Lebensqualität? Welche Faktoren spielen hier eine Rolle? Welchen Einfluss hatte beispielsweise die Schaffung von weiteren Kindergartenplätzen? Wie sieht es in anderen Kommunen aus, welche Verteilschlüssel gibt es dort? Einsatzmöglichkeiten für BI in der Verwaltung gibt es viele. Die Daten liegen oft vor, es fehlt nur die ämterübergreifende Analyse.

Wenn aus den Mengen von digitalen Daten und optimierten Workflows auch neue Erkenntnisse gezogen werden –  und zwar über alle Datenquellen hinweg – entstehen echte Chancen für Self-Service Business Intelligence.  Einfach in der Anwendung, in Echtzeit, über alle Datenquellen hinweg und so visualisiert, dass es alle Behördenmitarbeiter sofort verstehen.

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