Die fünf größten Digital Business-Trends 2017

Egal ob IoT und Smart Data, Hybrid Cloud oder Cybersecurity – die Digitalisierung bleibt auch in den kommenden zwölf Monaten der Schlüsseltrend in der globalen IT-Industrie und wird jenen Unternehmen neue Wachstumspotenziale bieten, die der digitalen Transformation aufgeschlossen gegenübertreten. Dabei geht es vor allem darum, neue Geschäftsmodelle mit Hilfe der IT zu verwirklichen. Wer seine Zukunft im Digital Business sieht, sollte die fünf wichtigsten IT-Trends des Jahres genauer unter die Lupe nehmen.

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Trend 1: Daten und Metadaten sind das neue Gold

Dateneigentum und der Zugang zu Daten – sowie Metadaten – gehören zu den heiß diskutierten Schlüsselthemen des Jahres. Denn Daten und Metadaten sind jener informationstechnische Mehrwert, der es Unternehmen erlaubt, einen umfassenden Einblick in das Verhalten ihrer Kunden zu gewinnen. Darüber hinaus ermöglichen sie Firmen, spezifische Verhaltensmuster zu identifizieren, neue Erkenntnisse über ihr Business zu gewinnen und fundierte unternehmerische Entscheidungen zu treffen. Dies ist der Grund dafür, dass der Schutz von Metadaten sowie die Kontrolle, wer Zugriff darauf hat, für Organisationen immer wichtiger wird. Unternehmen halten an der Hoheit über ihre Daten nicht nur aus Compliance-Gründen fest, sondern auch weil sie diese Daten selbst analysieren und auswerten wollen. Das wird zu einigen spannenden Diskussionen und zu einer Art Tauziehen zwischen den Wirtschaftstreibenden und den Cloud-Anbietern führen.

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Trend 2: Künstliche Intelligenz hilft beim Kampf gegen Cyberkriminalität

Mit Cyberkriminalität wird immer noch sehr viel Geld gemacht. In den vergangenen Jahren haben kriminelle Hacker stark aufgerüstet und in ausgeklügelte Systeme und noch fortschrittlichere Technologien investiert. Die Täter machen sich dabei zunutze, dass die implementierten Sicherheitsmaßnahmen bei vielen Unternehmen noch unzureichend oder nicht auf dem neuesten Stand sind. Cybersecurity wird daher künftig noch stärker auf Vorhersagen setzen: Mittels einer laufenden Beobachtung des Datenverkehrs im Internet auf der Basis von künstlicher Intelligenz lassen sich potenzielle Bedrohungen frühzeitig erkennen.

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Trend 3: B2C-Technologien ziehen in den B2B-Bereich ein

Industrie 4.0 zeigt Wirkung: Eine neue Generation an Arbeitskräften tritt den Dienst an – und es sind nicht „Millennials“ oder gar die „Generation Z“, sondern Maschinen. Es dauert nicht mehr lange und Technologien wie Holografie, Augmented Reality und Virtual Reality werden nach dem B2C- auch im B2B-Bereich einziehen. In den kommenden zwei bis drei Jahren werden diese Technologien den grundlegenden Wandel der Arbeitswelten vorantreiben.

Trend 4: Das Internet der Dinge (IoT) löst die Versprechungen von Big Data ein

Das Internet der Dinge (Internet of Things, kurz IoT) wird zum Lieferanten Nummer eins für Big Data: Die Zahl der umfassenden Datenprojekte, die in nur einem Jahresverlauf mehrfachen Updates unterzogen werden, steigt – und der Grund dafür ist mehrheitlich das IoT. Denn das Internet der Dinge ermöglicht es, jene speziellen Muster zu erkennen, die ihrerseits bestimmte Auswirkungen auf den Geschäftserfolg haben. Diese Informationen benötigen die Unternehmen zunehmend in Echtzeit. Infolge dieser Entwicklung können Investitionsentscheidungen fundierter getroffen werden und Big Data-Projekte rascher die erwarteten Erfolge erzielen.

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Trend 5: Die Hybrid Cloud steht dank Container-Technologie vor dem Durchbruch

Container helfen Anwendern, auf den unterschiedlichsten Plattformen jeweils die gleiche Arbeitsumgebung vorzufinden und damit den gesamten Workflow zu portieren. 2017 wird sich diese Technologie immer stärker durchsetzen, aber der Übergang zu einer flächendeckenden Verbreitung wird noch einige Jahre dauern. Zudem wird künftig auch die Virtualisierung von Netzwerkfunktionen (Network Function Virtualization, kurz NFV) stärker eingesetzt werden, insbesondere wenn bestehende Netzwerke um Cloud-Lösungen erweitert werden. Neue Netzwerke werden künftig bereits mit der cloudbasierten Hybrid-IT im Hinterkopf geplant.

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