Big Data oder relevante Daten? Wie Unternehmen datenorientierter arbeiten können

Lenkt die Diskussion über Big Data vom Wesentlichen ab? Unternehmen investieren zwar vermehrt in Analyse-Werkzeuge, doch der Faktor Mitarbeiter bleibt oft unberücksichtigt. Also, wie greifen Menschen in ihren Entscheidungsprozessen eigentlich auf Daten zurück? Denn der Schlüssel zum datenorientierten Unternehmen sind datenorientierte Mitarbeiter. Die Frage sollte daher nicht lauten: „Wie viele Daten kann ich analysieren?“ sondern „Wie lassen sich Daten nutzen, damit ich bessere Entscheidungen treffen kann?“

Die Praxis zeigt, dass Unternehmen viel weniger zahlenorientiert sind, als es ihre Führungskräfte wahrhaben wollen. Wie können Unternehmen nun ihre Mitarbeiter motivieren, sich mehr auf Zahlen zu verlassen und datenorientierter zu werden?

QlikTech empfiehlt hier drei Schritte:

1. Firmen müssen dafür sorgen, dass den Mitarbeitern die tägliche Arbeit mit Daten leicht fällt. Riesige Kalkulationstabellen und lange Zahlenkolonnen wirken oftmals abschreckend. Daten sollten sich schnell und einfach auswerten lassen.

2. Analysen dürfen nicht an einen Ort oder einen Zeitpunkt gebunden sein. Es sollte den Mitarbeitern möglich sein, Zahlen in jeder internen Besprechung diskutiert und aktuelle Daten überall abrufen zu können.

3. Es muss die Möglichkeit zum Austausch mit Freunden, Geschäftspartnern und anderen Personen gegeben sein. Quasi in Echtzeit lassen sich Ideen mit anderen dank Kollaboration-Plattformen diskutieren, Projekte können gemeinsam bearbeiten und Entscheidungen getroffen werden. QlikTech nennt dies Social Business Discovery.

Big Data ist und bleibt eine Herausforderung. Derzeit verdoppelt sich das Datenaufkommen bereits etwa alle 14 Monate . Doch wer Geschäftsdaten erfolgsbringend einsetzen will, muss sicherzustellen, dass relevante Informationen ihren Weg ins Unternehmen finden. Die verwendeten Daten müssen dafür keine aufwendigen Integrationsprozesse oder Data-Warehouse-Anwendungen durchlaufen. Einfache Vertriebs-, Marketing- und Supply-Chain-Daten enthalten bereits große Mengen an bislang ungenutzten Informationen. Erfolg im Zeitalter von Big Data hat dasjenige Unternehmen, das seinen Mitarbeitern die nötigen Kenntnisse vermittelt und passende Werkzeuge zur Verfügung stellt. „Nur wer relevante Daten erkennen kann, wird auch Big Data in den Griff bekommen. „,  ist sich Wolfgang Kobek RVP Southern Europe & Managing Director D/A/CH von QlikTech sicher.

Sehen und hören Sie dazu auch ein Video „Mythos big data & business discovery’s last mile = it’s always the consumer“ von Donald Farmer, Vice President Product Management .