Big Data ist ein Hype, Big Data Analytics ein Trend

Das Thema Big Data ist 2013 endgültig in den Köpfen der Menschen angekommen – nur in der Unternehmenswirklichkeit oft noch nicht. Der Grund dafür ist einleuchtend: Das reine Erfassen und Sammeln großer Daten ist technisch zwar herausfordernd, aber beherrschbar – und aus Unternehmersicht uninteressant. Echte Wertschöpfung entsteht erst durch die Analyse der Datenmengen in kürzester Zeit. Deshalb sehen führende Analysten auch in Big Data Analytics den echten Trend, der Geschäftsprozesse beleben oder sogar nachhaltig verändern kann. Dazu braucht es aber noch eine weitere Voraussetzung: Big Data Analytics muss aus den Fachabteilungen heraus funktionieren und darf nicht allein eine Domäne von Statistikexperten und der IT bleiben. Dieser Schritt ist mit den jüngsten technologischen Entwicklungen vollzogen – wie etwa Visual Analytics von SAS beweist.

Dass analytische Lösungen heute auch zum täglichen Handwerkszeug von Fachanwendern gehören, ist ein wichtiger Durchbruch. Die Infrastruktur dafür ist heute verfügbar und wirtschaftlich zu betreiben: Zum einen stehen preisgünstiger Arbeitsspeicher und höchste Rechenleistung durch parallele Datenverarbeitung zur Verfügung. Zum anderen wird im Zusammenspiel mit angepassten Algorithmen und anwenderfreundlichen Bedieneroberflächen eine Grundlage dafür geschaffen, dass sich nun wesentlich mehr Unternehmen – und keineswegs nur die großen – über Big Data Analytics einen Wissensvorsprung gegenüber dem Wettbewerb erarbeiten können.

Die Preise für Server und Arbeitsspeicher sind in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Gleichzeitig jedoch ist ein wachsender Bedarf an schnell verfügbaren und gleichzeitig fundierten Analysen zu komplexen Business-Szenarien zu verzeichnen. Um diesem Bedarf zu entsprechen, hat SAS hochleistungsfähige In-Memory Analytics-Lösungen entwickelt. Darüber lassen sich auch hochkomplexe Berechnungen mit sehr umfangreichen Datenvolumina in extrem kurzer Zeit durchführen.

Den größten Nutzen aus diesen Möglichkeiten ziehen aber nicht die, die sich mit der Technologie auskennen – sondern diejenigen, die das Geschäft betreiben und weiter entwickeln sollen: die Fachabteilungen. Lösungen wie Visual Analytics von SAS bringen neue Informationen und Erkenntnisse an die Arbeitsplätze der Fachspezialisten: Über bedienerfreundliche Benutzeroberflächen können die Anwender mit den Daten „spielen“; die nötige Geschwindigkeit zur explorativen Datenanalyse liefert eine In-Memory-Technologie.

So können Fachanwender ohne umfangreiche statistische Vorkenntnisse Ad-hoc-Analysen durchführen, Daten visualisieren, sie explorativ untersuchen und analysieren. Daraus lassen sich in kürzester Zeit Reports und Dashboards für verschiedene Endgeräte erstellen – die aber immer mit den kompletten aktuellen Datenbeständen arbeiten, also dynamisch mit Big Data umgehen. Mehr noch: Es gibt nur noch ein Format für alle Geräte, inklusive Tablets.

Hochleistungsfähige Analytics-Lösungen versetzen Fachanwendungen so in die Lage, neues Wissen zu generieren und für die Planung und für konkrete Aktivitäten einzusetzen. Das ist das eigentliche Potenzial hinter Big Data. Und deshalb ist Big Data Analytics auch weit mehr als nur ein Hype.