APIs werden in der Praxis immer wichtiger

Im Bereich Social Media sind APIs nicht mehr wegzudenken: Wer einen Like-Button auf Facebook klickt oder einen Tweet mit dem Share-Button teilt, der hat bereits ein API verwendet. Wer einen Blog schreibt oder eine Webseite betreibt, hat oft YouTube-Videos „embedded“ oder die Anzahl an Shares auf der Website dargestellt – ebenfalls mit Hilfe von APIs. APIs – oder Application Programming Interfaces (dt. Anwendungsprogrammierschnittstellen) – wurden für den schnellen Informationsaustausch entwickelt.

APIs werden immer vielseitiger und immer öfter in der Praxis verwendet, um Content Management Systeme (CMS) zu unterstützen. Nehmen wir als Beispiel die Websoftware WordPress, die zahlreiche APIs verwendet. So werden in diesem CMS Blogeinträge mittels eines speziellen APIs, genannt RestAPI, abgefragt und auf anderen Webseiten angezeigt. Auch dieser IT-Press Gastbeitrag wurde in WordPress geschrieben. Obwohl die IT-Press-Webseite nicht auf WordPress basiert, wird das WordPress-API abgefragt und der Inhalt hier dargestellt.

APIs unterstützen auch dabei, neue Inhalte zu erstellen, zu editieren und bei Bedarf zu veröffentlichen. Die RestAPI ist dafür bestens geeignet, da diese Art der APIs umfangreiche Funktionen mitbringt.

Das Ziel ist, die Inhalte zu verwalten und gezielt auf mehreren Portalen nutzbar zu machen. Content Management Systeme (CMS) wie WordPress besitzen einen eigenen Verwaltungsbereich. Die Darstellung (engl. Theme) wird laufend für die Verwaltung verbessert und für Anwender vereinfacht. Das Front-End kann eine App sein (z.B. die APA-OTS App für Android und IPhone) oder eine andere Webseite. Das Front-End System setzt andere Prioritäten: es muss z. B. gut lesbar und bequem, schnell und SEO-optimiert sein.

Ein Paradebeispiel für ein API ist die APA-OTS API. Nicht nur Text, sondern auch Bilder und Videos werden dadurch abrufbar. Auf der Webseite gibt es ein Formular, das API Daten abfragt und daraus eine URL generiert.

OTS API Wizard Formular

Kopieren Sie die URL (einen gültigen API-Schlüssel bitte nicht vergessen), da Sie sie später brauchen werden. Die URL wird in diesem Beispiel in einem WordPress RSSImport Widget eingefügt. Auf einer eigenen WordPress Webseite installieren Sie dann das RSSImport Plugin und passen anschließend  unter “Design” » “Themes” das aktuelle Front-End Theme an. In der Sidebar lassen Sie ein neues RSSImport Widget erstellen und fügen die URL des OTS-APIs ein. Jetzt nur noch ein paar Einstellungen auswählen und fertig.

RSSImport Widget Beispiel

In diesem Sinne können Sie jetzt ein API testen, indem Sie diesen Beitrag „sharen“ oder „liken“.