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Potenziale von Web 2.0 für das Wissensmanagement erfolgreich nutzen

Graz/Kiel (OTS) - Das von den beiden Web-2.0-Experten Dr.
Alexander Stocker (JOANNEUM RESEARCH - DIGITAL) und Prof. Dr. Klaus Tochtermann (ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft) verfasste Fachbuch "Wissenstransfer mit Wikis und Weblogs - Fallstudien zum erfolgreichen Einsatz von Web 2.0 in Unternehmen" ist in der 2. Auflage beim renommierten Gabler-Verlag erschienen. Es richtet sich sowohl an Manager, die vor der Aufgabe stehen, Anwendungen des Web 2.0 in ihrem Unternehmen einzuführen, als auch an Lehrende, anwendungsorientierte Forschende und Studierende der Fachrichtungen Informatik, Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaftslehre.

Mit dem Web 2.0 haben sich Nutzer von Konsumenten zu Produzenten von Inhalten gewandelt. Die Möglichkeit, selbst Informationen zu generieren und anderen verfügbar zu machen, übt auf sie eine unglaubliche Faszination aus. Zahlreiche neue IT-Werkzeuge wie Wikis und Weblogs sind aus dem Web 2.0 entstanden, die es Nutzern einfacher denn je machen, Inhalte mit Gleichgesinnten zu teilen.

Hohe Komplexität und wachsende Dynamik sind die Kennzeichen globalen Wirtschaftens und fordern von Unternehmen vor allem Flexibilität. Doch starre Informationshierarchien, der Glaube an feste und unveränderbare Prozesse sowie ungeeignete bzw. nicht vorhandene oder nicht genutzte Kollaborationssysteme verhindern, dass zeitnah auf Einflüsse von außen reagiert werden kann.

Durch den Einsatz von Web-2.0-Anwendungen erhoffen sich Unternehmen positive Effekte auf den Wissenstransfer - eine Entwicklung, die auch mit dem Begriff Enterprise 2.0 bezeichnet wird. Dabei sind nicht die Werkzeuge an sich das Neue, sondern die Paradigmen, die hinter Web 2.0 stehen und die durch Werkzeuge wie Wikis und Weblogs ermöglicht bzw. umgesetzt werden. Bestrebungen wie Enterprise 2.0 wollen dazu beitragen, dass Organisationen durch offenere Kommunikation zwischen Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten agiler und damit wettbewerbsfähiger werden. An dieser Stelle setzt das Fachbuch an.

Aus dem Inhalt

Das von Dr. Alexander Stocker und Prof. Dr. Klaus Tochtermann verfasste und im Dezember 2011 in 2. Auflage beim Gabler-Verlag veröffentlichte Fachbuch "Wissenstransfer mit Wikis und Weblogs -Fallstudien zum erfolgreichen Einsatz von Web 2.0 in Unternehmen" zeigt auf, wie Unternehmen die Potenziale von Web 2.0 für ihr Wissensmanagement nutzen können. Die 2. Auflage dieses Buchs ist aus der gemeinsamen Forschungskooperation zwischen JOANNEUM RESEARCH -DIGITAL und ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft entstanden.

Das Fachbuch stellt in elf umfangreichen Fallstudien dar, wie Wikis und Weblogs erfolgreich im Unternehmen eingesetzt werden können. Ausgehend von zahlreichen Interviews mit den für Web 2.0 in Unternehmen verantwortlichen Managern werden in jeder Fallstudie Ausgangssituation, Zielsetzung, Einführungsprozess, Ergebnisse und Erfolgsfaktoren systematisch analysiert. Die gewonnenen Erkenntnisse zu Web 2.0 im Unternehmen werden zusätzlich mit Hilfe von Umfragen aus der Perspektive der Nutzer beleuchtet.

Relevanz für Praxis und Wissenschaft

Das Fachbuch will in erster Linie Manager dabei unterstützten, Nutzen und Erfolg von Web 2.0 im Kontext von Unternehmen besser zu erkennen und vermittelt ihnen dazu das notwendige Grundverständnis. Es wendet sich aber auch an Wissenschaftler, die sich mit den Themen Web 2.0, Soziale Medien und Enterprise 2.0 in ihrer Forschung befassen, sowie allgemein an Praktiker, die vor der Frage stehen, wie sie die Instrumente des Web 2.0 erfolgreich und nachhaltig in ihrem Unternehmen einführen können.

Unter folgender Internet-Adresse kann das Wissensmanagement-Fachbuch (ISBN 978-3-8349-2581-7) zum Preis von Euro 49.95 beim Gabler-Verlag bestellt werden:
http://www.ots.at/redirect/Wissenstransfer-mit-Wikis-und-Weblogs1

Über die Autoren

Dr. Alexander Stocker ist Key Researcher und Projektleiter am Institut DIGITAL bei JOANNEUM RESEARCH in Graz. Dort beschäftigt er sich mit dem Einsatz von Web-Technologien im Kontext von Unternehmen. Zuvor war er am Know-Center Graz, einem der größten Forschungsinstitute zum Thema informationstechnologisches Wissensmanagement im deutschsprachigen Raum, sowie als Berater für Dokumentenmanagement bei Datev in Nürnberg tätig. Alexander Stocker bloggt regelmäßig zu seinen Forschungsthemen auf http://www.alexanderstocker.at.

Prof. Dr. Klaus Tochtermann ist seit Juni 2010 Direktor der ZBW -Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft in Hamburg und Kiel und hat zugleich einen Lehrstuhl für Medieninformatik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er war von 2001 bis 2010 Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des Know-Center Graz, einem der größten Forschungsinstitute zum Thema informationstechnologisches Wissensmanagement im deutschsprachigen Raum. Außerdem hatte Prof. Tochtermann einen Lehrstuhl für Wissensmanagement an der Technischen Universität Graz.

Über JOANNEUM RESEARCH - DIGITAL

JOANNEUM RESEARCH (www.joanneum.at) ist eine unternehmerisch orientierte Innovations- und Technologieanbieterin, die seit mehr als dreißig Jahren Spitzenforschung auf internationalem Niveau betreibt. Mit dem Fokus auf angewandte Forschung und Technologieentwicklung nimmt sie eine Schlüsselfunktion im Technologie- und Wissenstransfer in der Steiermark ein. Das Institut DIGITAL (http://www.joanneum.at/de/digital.html) gehört zu den international führenden Forschungspartnern und Kompetenzträgern im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie. Die technologische und wissenschaftliche Basis des Instituts umfasst Web- und Internettechnologien, Signalverarbeitung in den Bereichen Bild, Video und Akustik sowie Fernerkundung, Kommunikations- und Navigationstechnologien. Diese Technologien werden auf der Basis solider Methoden zur Entwicklung von Hard- und Software und für anwendungsorientierte Lösungen umgesetzt. Know-how bei der Prototypen-Entwicklung, Projektmanagement und Beratung ergänzen die wissenschaftlichen Kompetenzen.

Über die ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft

Die ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (http://www.zbw.eu) ist das weltweit größte Informationszentrum für wirtschaftswissenschaftliche Literatur mit einem überregionalen Auftrag - online wie offline. Heute beherbergt die Einrichtung rund 4 Millionen Bände und 32.000 laufend gehaltene Periodika und Zeitschriften. Daneben stellt die ZBW die wohl am schnellsten wachsende Sammlung von Open-Access-Dokumenten im Internet zur Verfügung: EconStor (http://www.econstor.eu), der digitale Publikationsserver, verfügt heute über 25.000 frei zugängliche Aufsätze und Working Papers. Mit EconBiz http://www.econbiz.de), der Suchmaschine für internationale wirtschaftswissenschaftliche Fachinformationen, können Studierende oder Wissenschaftler/innen in über 8 Millionen Datensätzen recherchieren. Die ZBW gibt die beiden wirtschaftspolitischen Zeitschriften Wirtschaftsdienst (http://www.wirtschaftsdienst.eu) und Intereconomics (http://www.intereconomics.eu/) heraus und betreibt zusammen mit dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) das Peer-Review-Journal Economics (http://www.economics-ejournal.org), das nach dem Prinzip des Open Access konzipiert ist. Die ZBW ist Teil der Leibniz-Gemeinschaft und seit 2007 Stiftung des öffentlichen Rechts.

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